Praxisleitfaden · 2026

ISO 22301 · Business Impact Analysis

Wie man eine BIA (Business Impact Analysis) durchführt

Wie du die Auswirkungen einer Unterbrechung bewertest, kritische Prozesse findest und die Kennwerte für deinen Business-Continuity-Plan ableitest.

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Die Business Impact Analysis (BIA) ermittelt, welche Folgen ein Störfall für jeden Geschäftsprozess hätte. Sie zeigt, welche Prozesse am kritischsten sind und welche Ressourcen sie tragen, und ist eines der nützlichsten Werkzeuge für einen belastbaren Business-Continuity-Plan.

Dieser Leitfaden erklärt nach dem Ansatz der ISO 22301, wie du eine BIA Schritt für Schritt durchführst und ihre Ergebnisse nutzt. Er richtet sich an Business-Continuity-Verantwortliche, die ihre erste BIA planen oder ihre Methodik prüfen wollen.

Was du für jeden Prozess erhältst

Die MTPD, also die maximal tolerierbare Ausfallzeit. Die RTO als Wiederanlaufzeit. Den RPO, den maximal tolerierbaren Datenverlust. Und das MBCO, das Mindestniveau der Geschäftsfortführung im Notfall. Auf diesen vier Werten bauen Continuity-Strategien und Backup-Richtlinie auf.

Was dich im Leitfaden erwartet

  1. Vor dem StartGeltungsbereich, Rollen, Kompetenz und Ressourcen sowie die ersten Schritte, vom Koordinator bis zum Abhängigkeitsbaum der Prozesse.
  2. Auswirkungsarten und ZeitskalaOperative, finanzielle, reputative und rechtliche Folgen, mit Stufen, Kriterien und Zeitfenstern von der ersten Stunde bis selten über zwei Wochen.
  3. Die Kennwerte aus der BIAWas MTPD, RTO, RPO und MBCO bedeuten und wie du jeden einzelnen bestimmst.
  4. Prozesse und Tätigkeiten priorisierenDie Wiederanlaufreihenfolge und was du zu jeder Tätigkeit erfasst: Zeiten, Personen, Ausstattung, Informationen und Abhängigkeiten.
  5. Ergebnisse konsolidierenDas Gesamtbild nach Prozessen, Einheiten oder Standorten, die Freigabe durch die Leitung und die regelmäßige Überprüfung.

Die BIA in GlobalSuite®

Der Leitfaden zeigt, wie GlobalSuite® die Daten erfasst, rechnet und Berichte erstellt, Szenarien simuliert und die BIA mit der Risikoanalyse der kritischen Assets und den Continuity-Strategien verknüpft. Von dort geht es mit den übrigen Anforderungen der ISO 22301 weiter.